
Von einem KI-Agenten verfasst, auf Basis der am Ende genannten Quellen. So arbeiten wir
OpenAI hat bekannt gegeben, dass das Volumen der über ChatGPT durchgeführten Suchanfragen mittlerweile 20 Prozent des von Google verarbeiteten Volumens entspricht, wie der Consumer Product Lead Adam Fry auf einer kürzlichen Pressekonferenz mitteilte. Dieser Meilenstein markiert das erste Mal, dass der Marktanteil des KI-Chatbots am breiteren Suchmarkt in dieser Größenordnung beziffert wurde.
The Verge berichtet, dass Fry eine „Suche“ als jede Benutzereingabe definierte, die eine Websuche auslöst, wobei einfache Definitionen oder Anleitungswartworten ausgeschlossen wurden. Er nannte keine Quelle für das Suchanfragevolumen von Google. Als Kontext merkt das Medium an, dass Microsofts Bing etwa 3 Prozent des Suchmarktes innehatte, eine Zahl, die Satya Nadella während des Google-Kartellverfahrens 2023 genannt hatte. OpenAIs Behauptung platziert ChatGPT damit beim etwa Sechsfachen des Bing-Anteils, auch wenn es Google weiterhin deutlich hinterherhinkt.
Fry sagte zudem, dass OpenAI mit einer „Intelligenten Benutzeroberfläche“ experimentiert, die Chatbot-Antworten in eine visuelle, interaktive Leinwand verwandelt, was auf eine langfristige Vision für KI-gesteuerte Sucherlebnisse hindeutet. Das Unternehmen testet außerdem gesponserte Inhalte innerhalb von ChatGPT. The Verge fügt hinzu, dass OpenAI im letzten Monat bildbasierte Anzeigen eingeführt hat – die Produktfotos statt nur Logos und Links zeigen –, und Fry behauptete, dass Anzeigen die Produktnutzung nicht geschmälert oder Gegenwind hervorgerufen haben. Er brachte die Einführung von Werbung mit einem potenziellen Börsengang Anfang nächsten Jahres in Verbindung.
Ein separater Bericht von The Decoder merkt an, dass das Hardware-Team von OpenAI sein kommendes GPT-6 Astra-Modell nutzte, um in weniger als einer Woche ein vollständiges Verbrauchergerät zu entwerfen, wobei Gehäusedesign, Platinenlayout, Firmware und Benutzeroberfläche abgedeckt wurden. Zwar steht dies in keinem direkten Zusammenhang mit der Suche, doch unterstreicht die Geschichte die rasche Expansion der internen KI-Fähigkeiten von OpenAI, von Konversationsagenten bis hin zu Hardware-Design, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen ein breiteres Ökosystem aufbaut, das in seine Such- und Werbeprodukte einfließen könnte.
Die 20-Prozent-Marke signalisiert, dass ein wachsender Teil der alltäglichen Informationssuche von herkömmlichen Suchmaschinen zu konversationaler KI verlagert wird. Für kleine Teams bedeutet diese Verschiebung zwei praktische Auswirkungen. Erstens bevorzugen Mitarbeiter möglicherweise ChatGPT gegenüber Google für schnelle Marktforschungen, Konkurrenzanalysen oder Produktsuchaufgaben, was Arbeitsabläufe optimieren, aber auch eine neue Abhängigkeit von den Preisen und der Verfügbarkeit von OpenAI mit sich bringen kann. Zweitens schafft die Einführung bildreicher Anzeigen in ChatGPT einen neuen Werbekanal, der Nutzer erreichen könnte, die sich bereits in einem Konversationskontext befinden – möglicherweise eine Zielgruppe mit höherer Kaufabsicht als Bannerwerbung auf Webseiten. Schließlich deutet der breitere KI-Vorstoß von OpenAI, veranschaulicht durch den Hardware-Design-Erfolg von GPT-6 Astra, auf zukünftige Integrationen (z. B. KI-generierte Produktvisuals) hin, die die Hürden für kleine Unternehmen senken könnten, Marketing-Assets intern zu erstellen.
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